Pleißaer Schule strahlt in neuen Farben
Es ist geschafft! Nachdem sich die Arbeiten an der Fassa­de der Grundschule Pleißa länger als geplant hingezogen haben, erstrahlt diese nun seit Mitte Mai in neuem Glanz. Rund 270.000 Euro investierte die Stadt in Wärmedäm­mung und neuen Anstrich. Die Maßnahme wird mitfinan­ziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts zur Verbesserung schulischer Infrastruktur im Freistaat Sachsen. Zuvor war das Dach neu gedeckt wor­den und die Toilettenanlagen wurden saniert. Außerdem konnten die Pleißaer Schul- und Hortkinder 2018 ihre neu gestalteten Außenanlagen unter anderem mit Rutsche, Nestschaukel und Bolzplatz in Besitz nehmen. Mit der der­zeit noch im Bau befindlichen Turnhalle wird zukünftig das Ensemble rund um den Dorfplatz ein Schmuckstück des Ortsteiles sein. (Quelle: „Stadtspiegel" vom 06.06.2019;Foto: Klaus Montag)
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Pleißa wie es ist
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Turnhalle
Prominente Sportler beim Spendenlaut in Pleißa
Am diesjährigen Spendenlauf an der Grundschule Pleißa nahmen rund 60 Mädchen und Jungen teil, die insgesamt etwa 450 Kilometer liefen. Sie freuten sich über den Besuch der amtierenden Olympiasieger und Weltmeister Martin Grothkopp und Candy Bauer aus dem Team des Bobfahrers Francesco Friedrich. Sie feuerten die jungen Läufer natür­lich gemeinsam mit den Eltern und Großeltern kräftig an, so dass diese insgesamt etwa 2.500 Euro an Spendengel­dern für den Förderverein der Grundschule „erliefen". Ein Dank gilt Steffen Dietrich, den Firmen Getränke Pfeiffer und Elli-Spirelli sowie dem Team des DRK und den be­teiligten Lehrern. Quelle: „Stadtspiegel" vom 20.06.2019
Schulfassade strahlt jetzt orangefarben
Ein Hingucker war die Grundschule in Pleißa bislang nicht. Die graue Fassade des Schulgebäudes, das 1877/78 errichtet und 1911 erwei­tert wurde, war nicht dazu geeignet, das Herz der Schüler und Lehrer zu erfreuen. Das hat sich geändert. Die Fassade wurde gedämmt und hat ei­nen orangefarbenen Anstrich erhal­ten, der auch von der Hohensteiner Straße aus ins Auge fällt. „Ich bin begeistert", sagt Schulleiterin Heike Wolfram. Vor der Auswahl der Far­be hatte die Stadtverwaltung Lehrer und Eltern nach ihrer Meinung ge­fragt. Als Dank für die Arbeit und Unterstützung luden Wolfram und Ortsvorsteher Michael Nessmann Vertreter der Stadt und der Baufirmen in der vergangenen Woche zu einer Feier ein. Die Stadt investierte 270.000 Euro in die Fassadensanie­rung, die im Vorjahr begonnen hatte. FOTO: ANDREAS SEIDEL
Quelle: „Freie Presse" vom 04.07.2019

Schulklasse mit 14 Jungs - und einem Mädchen
Eine neunjährige Pleißaerin hat nur männliche Mitschüler. Das findet sie manchmal schade,
kann dem Umstand aber auch viele Vorteile abgewinnen.
-VON STEFFI HOFMANN-
PLEIßA - Leni Fröhlich ist neun Jah­re alt, besucht die 3. Klasse der Pleißaer Grundschule und erzählt, dass sie gern zu Schule geht. Wenn Leni das sagt, hat das eine besondere Be­deutung, denn sie geht in eine au­ßergewöhnliche Klasse. „Ich bin das einzige Mädchen neben 14 Jungs", erklärt sie. Die Frauenquote beträgt somit 6,7 Prozent. Es sei mehrere Jahrzehnte her, dass es an ihrer Schule zuletzt ein derartiges Ge­schlechterungleichgewicht gegeben habe, sagt Leiterin Heike Wolfram. Leni Fröhlich wurde schon im letzten Kindergartenjahr darauf vor­bereitet, dass sie in eine jungsstarke 1. Klasse kommt, erinnert sich Mut­ter Mandy Fröhlich. Bei der Einschu­lung seien es aber noch zwei Mäd­chen gewesen. Die Mitschülerin sei dann schließlich weggezogen, so dass Leni als einziges Mädchen üb­rig blieb, erzählt Mandy Fröhlich. Zwar habe die Familie kurz über ei­ne Anmeldung an einer anderen Grundschule nachgedacht, die Opti­on dann aber schnell wieder verwor­fen, da die Eltern ein Haus in Pleißa besitzen und die Großeltern in un­mittelbarer Nähe wohnen. „Wir sagten uns: Es soll eben einfach so sein", erzählt Mandy Fröhlich.
Und wie fühlt sich das an - ganz allein unter 14 Jungs? „Meistens gut und manchmal schlecht", sagt Leni kurz und bündig. Gut findet sie, dass es „keine Zicken" in ihrer Klasse gibt und damit verbundene Streitereien. „Schlecht ist nur, dass ich mich manchmal ein bisschen als Außen­seiterin fühle", so die Neunjährige. Eine beste Freundin habe sie nicht, dafür einen besten Freund. Es gebe aber ein Mädchen in der 2. Klasse, mit der sie sich gut versteht. „Wir treffen uns ab und zu auf dem Schul­hof und spielen zusammen", erzählt Leni. Doch wenn die Schulklingel ertönt, geht Leni wieder zu „ihren Jungs".
Die machen das Mädchen aber auch stark, was Mutter Mandy Fröhlich als positiv empfindet. „Leni weiß, wie man sich durchsetzt", sagt sie. Außerdem seien die Jungs in der Klasse meistens nett zu ihr und -was für die Mutter am Wichtigsten ist - sie ignorieren ihre Tochter nicht als einziges Mädchen. „Sie bin­den sie in alles ein, spielen zusam­men Fußball und machen auch al­len anderen Quatsch zusammen, den man in diesem Alter eben macht."
Ob es einen derartigen Ge­schlechterunterschied auch an ei­ner anderen Schule in Limbach-Oberfrohna und Umgebung gibt, lässt sich nicht feststellen, sagt Ro­man Schulz, Pressesprecher des Lan­desamtes für Schule und Bildung. „Die Geschlechterrelation erfassen wir nicht. Aber es ist relativ selten in dieser Konstellation."   
Quelle: „Freie Presse" vom 03.07.2019
Blick auf ein besonderes Ensemble
Gemälde: Schule freut sich über „Auffrischung"
Pleißa. Wenn man in Pleißa auf dem Spielplatz steht und in Richtung Kirche/Schu­le schaut ergibt sich ein maleri­scher Anblick: Zusammen mit dem Pfarrhaus ist es ein harmonisches Ensemble. Dass man das vor über 100 Jahren wohl auch schon so empfunden hat, beweist ein großes Gemälde, das Kinder und Lehrer beim Eintreten in ihre Einrichtung begrüßt. Geschaffen wurde es um 1912 wohl von einem „A. Kempe" im Auftrag der damaligen Baulei­tung, die das Bild zur Einweihung des Anbaus an die Schule über­gab. Bis heute fällt es markant im Vorraum ins Auge - nur hatte der „Zahn der Zeit" seine deutlichen Spuren hinterlassen. Peter Burmeister wollte daran etwas ändern:
„Als ich rund um die Fertigstellung der Außenlagen und Fassade sah, in welchem Zustand das Gemälde war, habe ich es angesprochen", blickt er zurück. Sein Angebot, es gratis zu restaurieren, wurde dank­bar angenommen. Der Maler im
Ruhestand hat umfangreiche Er­fahrungen, die er hier nutzen konn­te: „Zunächst habe ich es gereinigt und den Keilrahmen neu ge­spannt. Danach wurden die Motive nachgemalt und abschließend mit Firnis bestrichen." abu
Quelle „Blick" vom 30.11.2019
 
Bild von Pleißaer Schule strahlt wieder in frischen Farben
Seit Ende November strahlt das große Bild im Eingangs­bereich der Grundschule Pleißa wieder in neuem Glanz. Es zeigt eine historische Ansicht der Bildungseinrichtung und war 1912 anlässlich der Einweihung des Schulanbaus von den Bauhandwerkern und der Bauleitung gestiftet worden. Anlässlich einer Veranstaltung war Maler Peter Burmeister aufgefallen, dass das Gemälde dringend von Dreck befreit und restauriert werden müsste. Er traf damit bei Fachbe­reichsleiter Michael Claus auf offene Ohren, der sich über das ehrenamtliche Engagement des Ruheständlers freute. Rund 26 Stunden brauchte Peter Burmeister, um das Bild auf Vordermann zu bringen. Zuerst wurde es mit Seifenlösung vom Dreck befreit, die Leinwand gespannt, die Farben aufgefrischt und am Ende alles mit zwei Schichten Firnis versiegelt. Außerdem nahm er sich den Rahmen vor, der mit Acryllack neu gestrichen und mit Wachs poliert wurde. Auch die goldenen Leisten besserte der erfahrene Maler mit Blattgold aus und leimte sie wieder ordentlich ein. Ge­meinsam mit Michael Claus hofft er nun, noch Infos zum Maler A. Kempe heraus zu bekommen, dessen Name auf dem Bild vermerkt ist. Quelle: „Stadtspiegel" vom 19.12.2019
Limbach-Oberfrohna. Die Auswertung der durchgeführten Corona Tests ergab ein weiteres positives Ergebnis an einer Grundschule im Limbach-Oberfrohnaer Ortsteil Pleißa. Es handelt sich bei der infizierten Person um eine Kontaktperson einer bereits positiv getesteten Person, so das Zwickauer Gesundheitsamt. Die 4. Klasse befindet sich nun in Quarantäne, für alle anderen Klassen findet der Unterricht planmäßig statt. Eine weitere Testung des Lehrpersonals und der Schüler wird laut Internetseite der Schule morgen (30.09.20) vorgenommen. Weitere Informationen folgen.
Quelle: "Blick-online" 29.09.2020
Corona: Zwei Schulklassen in Quarantäne
Etwa 40 Kinder aus Pleißa müssen ihre Aufgaben der­zeit zu Hause erledigen. Die Covid-19-Fälle haben auch Auswirkungen auf den Hort im Gebäude.
-VON JOHANNES PÖHLANDT-
PLEIßA - Einigen Familien in Pleißa wird es wie ein Déjà-vu vorkom­men: Rund 40 Kinder dürfen derzeit nicht die örtliche Grundschule be­suchen, sondern müssen zu Hause Aufgaben erledigen und lernen. Das war bereits im Frühjahr wegen der generellen Schulschließungen der Fall. Anders als damals soll das Homeschooling aber nicht rund zwei Monate, sondern nur 14 Tage dauern, wie das Zwickauer Gesund­heitsamt mitteilt. Anlass sind zwei Coronafälle in der 2. sowie der 4. Klasse. Betroffen sind insgesamt etwa 40 Kinder.
Dazu gehört auch die Tochter von Benjamin Ristau, die die 2. Klas­se besucht. „Wir wurden am vergan­genen Donnerstag vom Gesund­heitsamt angerufen. Wegen eines Coronafalls in der Klasse sollten wir unser Kind abholen", berichtet der Elternsprecher. Alle Schüler der Klasse wurden in Quarantäne ge­schickt „Meine Tochter ist sehr trau­rig, genau wie ihre Mitschüler, weil sie jetzt keine Freunde mehr treffen darf", sagt Ristau. Immerhin verfüge die Familie über einen Garten, so dass die Zweitklässlerin nicht die ganze Zeit im Haus bleiben müsse. Die Aufgaben für das Mädchen er­halten die Ristaus nun per E-Mail oder über die Internetseite der Bil­dungsstätte. „Das klappt einwand­frei", sagt der Vater. Er hat sich von seinem Arbeitgeber für die Betreu­ung freistellen lassen und begleitet seine Tochter nun vormittags bei den Aufgaben. Ihm sei aber bewusst, dass das nicht in allen Familien möglich sei. „Wer auf Montage muss oder alleinerziehend ist, hat es jetzt schwer", stellt Ristau fest.
Die Grundschule greift beim so­genannten Homeschooling auf Er­fahrungen zurück, die sie im Früh­jahr gewonnen hat. „Wir haben da­mals überwiegend positive Rück­meldungen von den Familien be­kommen", erzählt Schulleiterin Hei­ke Wolfram. Die Mütter und Väter hätten ihre Kinder hervorragend unterstützt, sodass sie auch dieses Mal zuversichtlich sei, sagt die Schulleiterin. Man habe immer da­mit rechnen müssen, dass im Falle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion wieder auf das Home­schooling zurückgegriffen werden muss.
Nach dem am Donnerstag be­kannt gewordenen Coronafall in der 2. Klasse wurden einen Tag später al­le etwa 120 Schüler sowie die Lehr­kräfte getestet. Das geschah klassen­weise in der Turnhalle. Das Ergeb­nis: Mit einer Ausnahme fielen alle Tests negativ aus. Nur bei einem Viertklässler wurde Covid-19 festge­stellt. Damit gibt es zwei bestätigte Coronafälle an der Schule. Eines der beiden infizierten Kinder weise Krankheitssymptome auf, das ande­re nicht, teilte das Gesundheitsamt auf Anfrage mit.
Als Konsequenz befinden sich jetzt die Schüler aus beiden betroffe­nen Klassen in Quarantäne. Das sä­hen die Richtlinien des Robert-Koch-Institutes so vor, erklärt Land­kreissprecherin Ilona Schilk. Auch die Familienmitglieder der beiden infizierten Kinder müssen Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Bei den Familien jener Kinder, deren Tests negativ ausgefallen sind, ist das aber nicht der Fall.
Die Schule hat nun die Vorsichts­maßnahmen für jene Schüler, die noch immer vor Ort unterrichtet werden, verschärft. „Auch im Ge­bäude tragen nun alle einen Mund-Nasen-Schutz. Zudem achten wir noch stärker als zuvor darauf, dass sich alle Schüler die Hände wa­schen", sagt Wolfram. Auf die Unter­richtsinhalte habe dies aber keinen Einfluss. Die Stunden in den nicht betroffenen Klassen würden normal erteilt.
Am heutigen Mittwoch sollen al­le Schüler und Lehrkräfte zum zwei­ten Mal auf das Coronavirus getestet werden, erneut in der Turnhalle. Laut Gesundheitsamt ist damit zu rechnen, dass die Ergebnisse zwei Tage später vorliegen. Dann wird über das weitere Vorgehen entschie­den.
Eine weitere Folge der Coronafäl­le betrifft den Hort im Gebäude: Er hat seit Montag stark eingeschränkt geöffnet. Lediglich vor Unterrichts­beginn werde eine Betreuung ange­boten, am Nachmittag aber nicht, sagt Christian Wobst. „Das ist ein Ar­mutszeugnis und geht so nicht", är­gert sich der betroffene Vater, der auch Vorsitzender des Stadteltern­rats ist. Die Schließung stelle viele Eltern vor Probleme. Dabei seien die Mütter und Väter nicht einmal vom Hort selbst informiert worden. „Das wurde nur über eine Whats-App-Gruppe der Eltern verbreitet", be­richtet Wobst. Weil Horterzieher in Quarantäne müssten, sei es zu ei­nem Personalmangel gekommen, habe es in der Chatgruppe geheißen.
Betreiber des Horts in Pleißa ist die kommunale Betreuungsgesell­schaft Bona Vita. Geschäftsführer Helge Walter war für die „Freie Pres­se" am Dienstag nicht zu erreichen.    
Quelle: „Freie Presse" vom 30.09.2020
 
GRUNDSCHULE - Coronatests fallen negativ aus
PLEIßA - An der Grundschule Pleißa sind bei einer Testreihe keine weite­ren Coronafälle bekannt geworden. Das Zwickauer, Gesundheitsamt hatte am Mittwoch vor einer Woche in der Turnhalle alle 133 Schüler und Lehrer getestet. Die Ergebnisse seien ausnahmslos negativ ausgefal­len, wie das Landratsamt auf Anfra­ge mitteilte. Nach Angaben der Schulleitung dürfen deshalb die Mädchen und Jungen, die zuletzt da­heim lernen mussten, nach Ablauf der Quarantänefrist wieder in die Schule. Eine 2. sowie die 4. Klasse waren nach Hause geschickt wor­den, weil jeweils ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden war. |jop Quelle: „Freie Presse" vom 07.10.2020
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