„Naturkinder" pflanzen Trauerweide am Dorfteich
Der Dorfteich und der kleine Spielplatz an der ehemaligen Post haben sich zu einem beliebten Anziehungspunkt im Ortsteil Pleißa entwickelt. Kürzlich wurde durch die Mitarbei­ter des Bauhofs die Brücke neu errichtet. „Wenn es unsere Kapazitäten zulassen, werden wir demnächst auch noch die Bänke instand setzen, beziehungsweise austauschen", betonte Bauhofleiter Norman Uhlig. In Abstimmung mit der Stadtgärtnerin wurde Mitte April zudem eine Trauerweide neu gepflanzt. Das war eine Initiative von Simone Kühne, der Leiterin des Ganztagsangebots (GTA) „Naturkinder" der Grundschule Pleißa. „Wir wollten gerne einen Ersatz für einen Baum, der dort gefällt wurde. Das ist sehr wichtig für das Stadtklima und sorgt auch für Schatten an heißen Tagen", betonte sie. Gemeinsam mit ihren sieben Schülern aus der Klasse 3 hat sie diesen nun am Dorfteich eingepflanzt und mit einem Schild versehen (Foto). Im Rahmen des GTA-Angebots ist sie mit den Kindern viel draußen und findet je nach Jahreszeit passende Themen-sei es das Suchen von Kräutern oder das Begutachten der verschiedenen Rindenarten von Bäumen sowie Laubblattfarben im Herbst. Quelle: „Stadtspiegel" vom 12.Mai 2022
 
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Pleißaer Bauunternehmen behauptet sich seit vielen Jahren
Am 14. April besuchte Oberbürgermeister Gerd Härtig den Bauunternehmer Thomas Fischer, der im Ortsteil Pleißa seine Firma betreibt. „Ich habe damals als Angestellter gekündigt und von Null angefangen. Um mir einen Transporter zuzu­legen, habe ich unser privates Auto verkauft und dann nach und nach die nötigen Maschinen für die Firma erworben", erinnerte sich Thomas Fischer mit Blick auf den mittlerweile mit Bagger, LKW und Radlader gut bestückten Bauhof der Firma. Unterstützung erhält er damals wie heute von seiner Frau Silke, die sogar anfangs für ihn die Büroarbeit neben ihrem Beruf im Gesundheitswesen mit erledigte. Hatte Tho­mas Fischer zeitweise mehrere Angestellte und Aufträge im gesamten Bundesgebiet, so konzentriert er sich nun eher auf die Region und ist als Ein-Mann-Firma unterwegs. „Mein Schwerpunkt liegt auf dem Hochbau, aber auch Tiefbau­arbeiten und Sanierungen übernehme ich", betonte er. Nach einigen Schwankungen in den 1990er Jahren und Anfang der 2000er habe er seit 2008 stets gut gefüllte Auftragsbücher, selbst eine Winterpause gebe es nicht mehr. „Schön, dass es noch Firmen dieser Art gibt", freute sich Gerd Härtig, der sich mit dem Unternehmer natürlich auch über aktuelle Lieferschwierigkeiten und die Preissteigerungen informierte, die vielen Baufirmen und ihren Auftraggebern derzeit zu schaffen machen.  Quelle: „Stadtspiegel vom 25.05.2022
Glückwunsch !
Spannender Ausflug zum Luisenhof
Am Gründonnerstag fuhr die Klasse 2b der Grundschule Pleißa mit dem Bus zum Luisenhof in Langenchursdorf. Nach einem gemütlichen Frühstück durften die Kinder den Blühstreifen am Feldrand säen. Dann wurden Kräuter und Feuerholz gesammelt, um gemeinsam ein leckeres und gesundes Mittagessen über dem Lagerfeuer zu kochen. Die Tiere des Hofes freuten sich beim anschließenden Besuch über die Gemüsereste und ließen sich zum Dank streicheln. Es war ein toller Tag, an dem die Kinder viel gelernt haben. Die Klasse 2b der Grundschule Pleißa. Foto: privat Quelle: „Stadtspiegel" vom 25.05.2022
 
Bücherschenke etabliert sich
Pleißaer haben neue Ideen fürs alte Rathaus
Rund 100 Interes­sierte haben am 14. Mai den „Tag der offenen Tür" in der Bücherschenke im Rathaus Pleißa ge­nutzt, um Bücher mitzunehmen und vorbeizubringen, in den prall gefüllten Regalen zu stöbern und mit Nachbarn und Freunden bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. „Dieser Tag der offenen Tür war unsere ers­te größere Aktion nach der Eröffnung und wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz", sagt Ortsvorsteher Holger Schmeißer. Ziel des Tages sei es ge­wesen, das Konzept der Bücherschenke bekannter zu machen und neue Ideen für die weitere Nutzung des Rathau­ses im Ortsteil zu entwickeln. „Wie der Name schon vermuten lässt, können Interessierte gut erhaltene Bücher zum Verschenken in die Bücherschenke brin­gen. Unser Team sortiert regelmäßig die Bücher, damit Interessierte, die gern ein Buch mitnehmen möchten, dieses in den Regalen auch schnell finden", sagt Holger Schmeißer. Das genauso nach­haltige wie unkomplizierte Konzept, auf diese Weise gut erhaltene Sach- und Kinderbücher, Romane oder Kochbücher
zu entdecken, wird von immer mehr Menschen angenommen. Mit den Mitgliedern des Heimatvereins Pleißa konnte in der mobilen Kunst­werkstatt passend rund um das Thema Papier gebastelt werden (Foto Seite 12). Zudem gab es Kaffee und Kuchen sowie viele gute Gespräche. Bereits im November hatte im Rat­haus Pleißa eine Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Limbach-Oberfrohna stattgefunden. Ziel war es damals, Ideen für die weitere Nutzung des Rathauses zu finden. Auch am Samstag wurden einige Vorschläge gebracht: Die Bandbreite reicht von einer Kinderbibliothek mit Leseangeboten für die Jüngsten über Klöppelkurse bis hin zu einer Tauschbörse für Elektrokleingeräte. „Wir werden noch vor den Sommerferien zu einer weiteren Ver­anstaltung in das Rathaus einladen, um die Ideen weiter zu vertiefen", sagte Ortsvorsteher Holger Schmeißer. Die Bücherschenke Pleißa im Erdge­schoß des Rathauses ist immer dienstags von 16.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Unter der Mailadresse ortsvorsteher-pleissa@web.de freut sich Ortsvorsteher Holger Schmeißer über weitere Ideen und Mitstreiter.
Foto: privat
14. Mai 2022
Prinzip des „Book-Sharing" ausbauen
Erste lange Nacht der Bücher in Pleißa veranstaltet
Pleißa, !m Pleißaer Rathaus fand am gestrigen Freitag die ers­te lange Nacht der Bücher statt. Die Idee dazu wurde bereits im Frühjahr bei einem Tag der offe­nen Tür in der Bücherschenke geboren. Geöffnet ist die Bücher­schenke jeweils dienstags von 16.30 bis 17.30 Uhr sowie in der Schulzeit auch donnerstags von 18 bis 19 Uhr.
„Mit der langen Nacht der Bü­cher wollen wir unser Angebot gern weiter bekannt machen", sagte Holger Schmeißer im Vor­feld des Events. Seit Mitte 2021 befindet sich im Erdgeschoss des Pleißaer Rathauses die Bücher­schenke. Sie funktioniert nach dem Prinzip des „Book-Sharings": Jeder kann Bücher kos­tenlos und ohne jegliche Formali­täten zum Tausch oder zur Mit­nahme in die Bücherschenke Pleißa bringen - verschenken al­so, daher auch der Name Bücherschenke. Und Interessierte können Bücher abholen-ebenso kostenlos und ohne Papierkram. So werden gelesene Bücher im­mer wieder verwendet. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Im Sortiment hat die Bücherschenke alles: von Romanen über Sachbü­cher und Bildbänden bis hin zu Kochbüchern. Dazu gibt es eine große Auswahl an Kinderbü­chern.
hfn/BLICK vom 02.07.22
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